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BGH _ Haarsträubend + bedenklich _

>> Wo steht, dass die Polizei auch im Gegenverkehr war?

Nirgendwo, das schliesse ich daraus, dass der im Gegenverkehr wohl immer noch Vollgas gegeben hat. Wären sie nicht mehr hinter ihm her gewesen, hätte er rechts ranfahren und weglaufen können, war ja nicht seine Karre.

>> Weil Sie müssen _

Niemand muss müssen. Sie müssen ans Maximum und darüber hinaus?

>> 3. Was ist der Unterschied zwischen Vorsatz und geplant?

Wo haste denn das jetzt her? Da ist kein grundsätzlicher Unterschied. Deshalb frage ich.

...

Aber, ich erklär mal wovon ich rede an einem umgekehrten Beispiel, weil es Bei der Strafzumessung nicht auf das Ergebnis, hier Tote, ankommt, sondern auf das Motiv.

Wenn einer beschliesst und plant seinen Nachbarn umzubringen, geht nachts im Dunkeln mit einem Messer auf ihn los, verletzt ihn aber nur, ist das vom Ergebnis her ne Körperverletzung, von der Motivation her aber versuchter Mord.

Und aus demselben Grund kann man jemanden, der vor der Polizei flüchtet und dabei jemanden tötet nicht so behandeln (pauschal Höchststrafe), wie jemanden der einen Mord vorsätzlich geplant hat, weil die Motive und damit das Verwerfliche völlig unterschiedlich sind.

Und das "Billigend inkauf genommen", welches nun immer öfter in die Diskussion kommt, hat, nach meiner Meinung, in diesen Strafverfahren nichts zu suchen, solange ein Beschuldigter nicht zugibt: "OK, mir war in dem Moment bewusst, dass ich "billigend" inkauf nehme, dass ich auch Menschen töten könnte". Niemand kann einem anderen ins Hirn sehen. Das aber ist typisch für die Überheblichkeit und Arroganz von Juristen, zu glauben Stresssituationen beurteilen zu können, die sie selbst nie persönlich erlebt haben.

Was erwarten Juristen? Dass sich jemand, dazu auch noch besoffen, der ein Taxi sieht, welches anscheinend so ungesichert ist, dass er nur einzusteigen und loszufahren braucht, vorher logischst überlegt: "Wenn ich jetzt das Taxi klaue, könnte es ja sein, dass die Polizei mich aufspürt. Dann hätte ich zwei Möglichkeiten: Ich halte an und lasse mich festnehmen oder ich versuche zu fliehen. Festnehmen lassen will ich mich nicht, also werde ich fliehen. Wenn ich aber fliehe, die verfolgen mich und egal wie schnell ich abzuhauen versuche, die werden versuchen an mir dran zu bleiben, werde ich wohl ans Limit und möglicherweise darüber hinausgehen müssen. Dann könnte es aber sein, dass ich das Fahrzeug nicht mehr im Griff habe und verunfalle. Dabei könnte es auch sein, dass ich Dritte so schwer schädige, dass sie ihr Leben verlieren. Oder auch mich selbst, sodass ich mein Leben verliere. DAS Risiko ist mir zu gross"

Oder aber schlussfolgert: "Nee, das Risiko nehme ich inkauf".

Womit wir dann beim "billigend inkauf" genommen wären.

.........

Ich hab da noch nie Verständnis für gehabt, wenn die Polizei jeden Spritdieb oder lediglich einen Besoffenen, manchmal mit mehreren Fahrzeugen, quer durch Städe jagt, über rote Ampeln fährt (auch, wenn der Gejagde es tut). "Jagdfieber" hat bei der Polizei nichts verloren. Denken die daran: "Oh, da könnte ja jemand zu Schaden kommen?" Warum sollten die das ungestraft "billigend inkauf" nehmen dürfen?

Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

Original Autor: cura
Hat vBulletin 5 mittlerweile seine Kinderkrankheit...
SEO NW gleich kurz nicht erreichbar